Ein Geschenk für Dich von der Schrankfee

Die Schrankfee Conny DickDie beste Version von Dir selbst zeigen mit nur 7 Steps

Mit Deinem persönlichen Stilkonzept, dass individuell auf Dich abgestimmt ist, kannst Du all das erreichen. Das Beste daran ist: In dem Moment, in dem Du trägst, was zu Dir passt, bekommst Du nicht nur eine umwerfende Ausstrahlung. Du fühlst Dich wohl in Deiner Haut und kommst voll in Deine Kraft.

Außerdem sparst Du Geld, Platz und wertvolle Zeit.

 

Capsule Wardrobe: Der Trend zum Modeminimalismus

Es ist eine Zahl, die erschrecken mag: Laut Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit kauft jeder Deutsche im Schnitt 18 Kilogramm Kleidung pro Jahr, das entspricht 50 bis 70 Kleidungsstücken. Gleichzeitig kennt wohl jede Frau dieses eine Problem: Kleiderschrank voll, aber NICHTS zum Anziehen. Aus gutem Grund entsteht derzeit ein Trend zum „modischen Minimalismus“. Das Zauberwort lautet Capsule Wardrobe. Was genau sich hinter diesem Begriff versteckt und wie man aus seiner überfüllten Garderobe eine Capsule Wardrobe zaubert, erklärt Style-Expertin und Schrankfee Cornelia Dick.

Für Dich:

Step by Step zur Capsule Wardrobe

Wenn Du mit Deinem Look grundsätzlich happy bist, ihn aber perfektionieren und ihm Deinen persönlichen Touch geben möchtest, dann kannst Du mit meinen Tipps Schritt für Schritt ein klares Kleiderschrank-Konzept kreieren, dass Dir Geld, Platz und vor allem wertvolle Zeit sparen wird. Mein Tipp: Leg Dir Notizblock, Stift und Handy bereit.

 Step 1: Ausmisten

Sei rigoros und hol all‘ Deine Kleidungsstücke aus Deinem Kleiderschrank. Ja, auch alle Jacken, Schuhe, Tücher und Accessoires. Sortiere aus. Und zwar all‘ die Teile, die Du vielleicht seit einem Jahr nicht mehr getragen hast. Und auch die Teile, die eher einem Lustkauf entsprachen – Du dann aber doch nie angezogen hast.

Step 2: Farbtest

Schau Dir die Sachen an, die Du behalten möchtest und teste Deine Farben, indem Du vor dem Spiegel vergleichst: In welchen Farben fühlst Du Dich wohl und wirkst frisch und authentisch? Sind es eher gedeckte oder intensive, kühle oder warme Töne? Nun sortiere die „schlechten“ Farben aus und sei auch hier konsequent. Je mutiger Du vorgehst, desto rascher wirst Du zu Deiner Capsule Wardrobe gelangen.

Step 3: Bestimme Deine Kernfarben

Mit „Kernfarben“ sind die Töne gemeint, die Deine Garderobe maßgeblich bestimmen. Das sollten nicht mehr als zwei sein. Kleidungsstücke, die Du an dem Oberkörper trägst, sollten bestenfalls in einer Deiner Kernfarben sein. Deine Schuhe, Hosen und Jacken sind wiederum in ein bis zwei Kombitönen gehalten. Zu guter Letzt legst Du Dich auf einen Akzentton fest, der sich in Mustern, in Accessoires oder in Farbdetails Deiner Kleidung wiederfindet. Das Tolle: Mit deinen Kernfarben und den dazugehörigen Kombi- und Akzenttönen kreierst Du deinen eigenen Look mit hohem Wiedererkennungswert. Plus: Du steigerst die Kombinationsmöglichkeiten. Mein Tipp: Halte das Ergebnis von Step 3 fest, in dem Du Dein Farbkonzept fotografierst oder dir die Parameter notierst.

 Step 4: Passform und Wohlfühlfaktor!

Alle übriggebliebenen Kleidungsstücke werden nun anprobiert. Schau kritisch in den Spiegel und frage Dich:

  • Sitzt der Schnitt und hast du ausreichend Bewegungsfreiheit?
  • Werden Deine Vorzüge betont?
  • Werden Deine Eigenformen (Statur, Größe, Gesichtsform usw.) optimal umschmeichelt?
  • Fühlst Du Dich in dem Material gut?
  • Brauchst Du Muster, um Dich „komplett“ zu fühlen oder ist unifarben besser?

Sortiere nun ein weiteres Mal aus und notiere Dir, was Du für Dich in Sachen Materialien, Muster, Schnittführung und Stil herausgefunden hast.

Step 5: Liste der Anlässe

Nun überlegst Du Dir, für welche Events und Anlässe Du Outfits und Looks brauchst. Wo liegt der Schwerpunkt: Auf Business oder auf Freizeit? Überlege, inwieweit der Business-Dresscode auch zu deinem Freizeitlook passen könnte – oder umgekehrt. Könntest du beispielsweise eine lässige Stoffhose sowohl mit einer Jeansjacke in der Freizeit, als auch mit einem Blazer im Büro kombinieren? Wie sieht es mit deinen übrigen Kleidungsstücken aus? Schuhe, Blusen, Strickjacken etc…teste mögliche Kombinationen durch.

Step 6: Looks kreieren

Stelle nun unter Berücksichtigung all Deiner Erkenntnisse (Farbe, Schnitte, Anlässe etc.) komplette Outfits zusammen und versuche möglichst mit 10-15 Basicstücken eine Grundgarderobe zu kreieren, in der viele Kombinationen möglich sind. Was passt zueinander und was davon gefällt Dir? Fotografiere die besten Looks, drucke sie aus und lege sie griffbereit an deinen Schrank (oder klebe sie wenn möglich in den Schrank).

Step 7: Shopping-Liste erstellen

Zu guter Letzt erstellst Du eine Liste mit all den (Key-)Pieces, die Dir noch fehlen. Achte aber darauf, nicht zu ausufernd zu sein. Denn bedenke immer: Bei der Capsule Wardrobe gilt – weniger ist mehr!

Fazit: Capsule Wardrobe: Am besten mal ausprobieren

Wer es leid ist, ewig frustrierende Stunden vor dem Kleiderschrank zu verbringen, der sollte die von mir vorgeschlagenen Steps einmal ausprobieren und sich seine eigene, reduzierte aber multikompatible Capsule Wardrobe kreieren. Zugegeben: Das ganz allein zu schaffen, ist sicherlich gar nicht so einfach. Aber wozu gibt es denn Freundinnen mit einem guten Auge für Stil und deine Schokoladenseiten. Oder, noch besser, engagiere einen Profi – wie zum Beispiel mich, die Schrankfee.

Die kreative und einfühlsame Schrankfee Conny Dick findest Du auch auf unserer Teamseite.

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